Spendet für die G20-Angeklagten!

Noch einmal nach Hamburg fahren …

„Wie, was hat eine Hamburgfahrt mit G20 zu tun?“

Weiterhin entstehen für die Unterstützung der G20-Prozesse große Kosten, und die bereits eingegangenen Spenden sind auch schon gut angeknabbert. Im Herbst 2019 wurden nun die ersten drei Anklageschriften im Rondenbarg-Komplex verschickt, weitere folgten und werden folgen. Das bedeutet, dass in Zukunft bis zu 100 angeklagte Aktivist*innen aus der ganzen Republik nach Hamburg zu ihren Prozessen fahren müssen.

Aus München sind das ca. 100 Euro pro Strecke, von Göttingen und Berlin etwa die Hälfte – und das bei frühzeitiger Buchung.
Selbst mit möglichen BahnCard-Reduzierungen fallen dadurch immense Summen an. Hinzu kommen mögliche Gerichtskosten, Anwält*innenkosten und und und …

Für die Angeklagten sind die Prozesse jedoch auch ohne diese finanzielle Belastung eine Herausforderung: der Druck des Gerichts, ein faktisches Doppelleben zwischen Hamburger Gerichtssaal und Wohnort (oder gar ein Umzug), Stress auf der Arbeit, mit der Familie etc.

 

Wo möglich, unterstützen wir die Angeklagten auch hier. Doch der Punkt, an dem viele Menschen durch praktische Solidarität viel helfen können, ist, wenn wir den Angeklagten zu verstehen geben:
„Führt ihr diesen politischen Prozess und bleibt stark: wir stehen an eurer Seite und halten euch den Rücken frei. Lasst das Geld unsere Sorge sein!“

Unterstützt die Angeklagten der G20-Prozesse und spendet – zum Beispiel eine Zugfahrt München – Hamburg (und zurück) oder eben soviel wie eben möglich ist (schließlich schwimmt ja keine*r von uns in Geld)

Getroffen sind einzelne – gemeint sind wir alle. Lasst uns die Folgen der staatlichen Repressionsangriffe auf möglichst viele Schultern verteilen.

Solidarität ist unsere Waffe!

Infos: www.rote-hilfe.de | unitedwestand.blackblogs.org

Spendenkonto: Rote Hilfe e.V. IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39; Stichwort: G20