Anquatschversuch

Am 5.2.26 wurde eine Person, die bis vor 3 Jahren in München lebte mit unterdrückter Nummer vom Bundesamt für Verfassungsschutz angerufen (laut der Vorstellung des Anrufers). 

Er hat die Person mit vollem Namen angesprochen und gefragt, ob sie für ein persönliches Gespräch bereit wäre, um „über ihre politisch aktive Vergangenheit“ zu sprechen und um zu „helfen beim Verstehen von Strukturen“.

Ansonsten hat er nichts Näheres geschildert und keinerlei Fragen gestellt.

Als die Person kein Interesse an einem persönlichen Treffen geäußert hat, fragte er, ob er sie noch einmal anrufen könne, falls sie es sich anders überlege, was die Person verneinte.

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Immer wieder versuchen staatliche Behörden, politisch aktive Menschen für eine Mitarbeit anzuwerben. Ziel der Anquatschversuche ist es, Informationen über politische Initiativen und linke Strukturen zu gewinnen. Betroffen sein können davon prinzipiell alle, die in irgendeiner Weise politisch aktiv sind oder Kontakt zur linken Szene haben.
Anquatschversuche kommen in der Regel unerwartet, da die Behörden es darauf anlegen, die Betroffenen zu überrumpeln und zu verunsichern. Umso wichtiger ist es, sich gezielt auf einen möglichen Kontaktversuch vorzubereiten! Deshalb hier einige Informationen und Tipps.

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